Eisrezept berechnen

PAC, POD, Trockenmasse und Gefrierpunkt im Eis

Ein gutes Eisrezept verbindet Süße, Cremigkeit und eine Konsistenz, die sich bei der gewünschten Temperatur gut portionieren lässt. Diese Fachwerte helfen dabei, die Zutaten gezielt abzustimmen.

Was bedeutet PAC bei Eis?

PAC steht für die gefrierpunktsenkende Wirkung der gelösten Bestandteile. Ein höherer PAC-Wert senkt den Gefrierpunkt der Mischung: Das Eis bleibt im Gefrierfach weicher und lässt sich leichter portionieren. Entscheidend ist immer das Zusammenspiel aller Zutaten und der vorgesehenen Lagertemperatur.

Was bedeutet POD bei Eis?

POD beschreibt die relative Süßkraft einer Zutat. Mit dem POD-Wert lässt sich prüfen, wie süß ein Eisrezept wahrgenommen wird, ohne die Wirkung auf den Gefrierpunkt aus den Augen zu verlieren. PAC und POD gemeinsam zu betrachten verhindert, dass ein Rezept nur weich oder nur süß optimiert wird.

Trockenmasse sorgt für Körper und Cremigkeit

Die Trockenmasse umfasst alle Bestandteile eines Rezepts außer Wasser. Sie beeinflusst, wie vollmundig und stabil ein Eis wirkt. Zu wenig Trockenmasse kann eine wässrige oder eisige Textur begünstigen; zu viel kann die Mischung schwer und pastös erscheinen lassen.

Dextrose und Inulin sinnvoll einsetzen

Dextrose ist weniger süß als Haushaltszucker, hat aber eine ausgeprägte Wirkung auf den Gefrierpunkt. Sie wird deshalb oft genutzt, um die Portionierbarkeit eines Eisrezepts anzupassen. Inulin kann die Trockenmasse erhöhen und das Mundgefühl unterstützen. Beide Zutaten sollten nicht isoliert, sondern in der Gesamtberechnung des Rezepts bewertet werden.

Weshalb die Eismaschine mitrechnet

Die Leistung einer Eismaschine, die Rezeptmenge und die spätere Lagertemperatur beeinflussen das Ergebnis. Ice Studio verbindet diese Angaben mit Zutaten und Fachwerten, damit du Eisrezepte nicht nur nach Geschmack, sondern auch nach ihrer technischen Wirkung entwickeln kannst.

Eisrezept mit Ice Studio entwickeln